Produktionstop bei Porsche

Dem erfolgsverwöhnten deutschen Sportwagenhersteller Porsche bricht der Absatz ein. Der Porsche Vorstand gab auf der Stuttgarter Hauptversammlung bekannt das der Absatz von Geländewagen und Sportwagen in den Monaten August 2008 bis Januar 2009 um 27 Prozent einbrach. Im Umsatz verlor die Porsche AG 14,3 Prozent und verliert somit auch im operativen Gewinn des Fahrzeuggeschäft.

Vorstandschef Wendelin Wiedeking erklärte aber auch den Positiven Aspekt der Stammaktien von Volkswagen. 51 Prozent hält man inzwischen, und damit war auch eine Steigerung des Konzerngewinn in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr möglich. Eine Prognose mochte der Porsche Vorstandschef für das laufende Geschäftsjahr nicht abgeben. Porsche wisse nicht was die Zukunft bringen würde! Um die jetzigen Absatzeinbußen abzufangen, will Porsche mit drastischen Kürzungen bei den Ausgaben bis zu 100 Millionen Euro sparen. Die schon gedrosselte Produktion in Stuttgart-Zuffenhausen, ist weiterhin betroffen. Jetzt ist Porsche bei knapp 20 Tagen Stillstand im Monat angekommen vorher waren es noch 11 Tage. Wiedeking sagte dazu wenn sich die Situation nicht wesentlich verschlechtert kann dieses Arbeits- Modell Porsche über die Absatzkrise helfen. Wiedeking macht den Arbeitern Mut und bestätigt das aktuell keine Kurzarbeit oder gar Entlassungen auf Mitarbeiter zukommen würde und diese von der Porsche AG nicht geplant sind. Was Volkswagen angeht lässt Herr Wiedeking keine große Einsicht zu.

Gibt zu seinen Zielen nach wie vor an, den Bestand der VW Aktien auf 75 Prozent aufzustocken. Porsche muss bis Ende März einen Kredit über zehn Milliarden Euro zurückzahlen oder verlängern. Man geht davon aus das Letzteres in Frage kommen wird. Bei einer späteren Tilgung könnte Porsche der Zugriff auf die Kasse von Volkswagen nützlich sein, wenn man mehr als 75 Prozent des Stammkapitals hätte. Derzeit verhindern jedoch noch das Volkswagen-Gesetz und die niedersächsische Landesregierung mit 20 Prozent des VW-Stammkapitals jede Durchgriffsmöglichkeit. Das VW-Gesetz, das sowohl Porsche als auch die EU-Kommission zu Fall bringen wollen, sichert Niedersachsen eine Minderheit bei der Abstimmungen zu verhindern .